Shinjuku Höhepunkte

Shinjuku Park, Kabukicho und Tokio Rathaus

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In diesem Beitrag beschreibe ich die Höhepunkte des Bezirks Shinjuku in Tokio. Neben dem Shinjuku Park und dem Kabukicho und Golden Gai Nachtleben ist Shinjuku auch für einen Wolkenkratzer bekannt, nämlich für das Tokio Rathaus.

Shinkuku Park zum Erholen vom Trubel

Dieser japanische Nationalgarten gehört zum absoluten Pflichtprogramm einer Reise nach Tokio.

Dieser groß angelegte Park hat neben einem traditionellen japanischen Garten auch einen französischen und einen englischen Garten. Es ist diese Vielfalt, die den Park zu jeder Jahreszeit sehenswert macht.

Zur Kirschblüte scheint es, als ob sich dieser Park über die Natur lustig macht. Wenn sich der ganze Park in ein Kirschblütenmeer verwandelt und nach und nach die Kirschblüten in den See im Park fallen, dann wird dieser Garten ein Paradies auf Erden.

Der Shinjuku Gyoen beheimatet eine Vielzahl von verschiedenen Kirschblütensorten. Das macht den Garten zur Kirschblütensaison länger als nur zwei Wochen zur Hauptattraktion Tokios, da nicht alle Kirschblüten zur gleichen Zeit blühen. Die rötlichere Kirschblütensorte blüht eine Woche vor der hellen weißen Sorte und die Blüten fallen auch schneller von Bäumen.

Der Shinjuku Gyoen wird auch kaiserlicher Garten Shinjuku genannt und liegt geografisch auf Grund seiner Größe auch gleichzeitig im nördlichen Teil Shibuyas. 1879 wurde das Gelände vom kaiserlichen Hofamt übernommen. Komplett öffentlich zugänglich gemacht und unter öffentlicher Hand geleitet wurde der Garten erst im Jahr 1949.

Der Eintritt in den Garten ist von mehreren Seiten möglich und kostet 500 Yen. Es werden Taschenkontrollen durchgeführt, da das Mitbringen von Alkohol in den Garten strikt verboten ist. Der Eintritt ist durch das südliche Tor (Sendagaya Gate) oder durch das nordwestliche Haupttor möglich. Die Wartezeiten am Sendagaya Gate sind während der Hauptsaison kürzer, da die nächstgelegenen Bahnhöfe weiter entfernt sind.

Die schönsten Flecken zur Kirschblütensaison sind einfach auffindbar und erstrecken sich über den gesamten Garten hinweg. Bei der Laubfärbung im Herbst ist dies konzentrierter: Viele rote Ahornbäume stehen um den Teich des japanischen Gartens im Westen des Parks. Ganz im Südosten befindet sich der Ahornhügel.

Tokio Rathaus, ein Wolkenkratzer

Dieser Gebäudekomplex stellt das weltweit größte Rathaus dar. Es wurde 1991 in Shinjuku fertiggestellt. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass es die kommunale Einheit Tokio nicht gibt, daher leistet dieses Rathaus die Verwaltung der gesamten Präfektur Tokios. Zwischenzeitlich war es der höchste Wolkenkratzer in Tokio. Der Baustil ist an den europäischen gotischen Kathedralenbau angelehnt.

In beiden Türmen befindet sich jeweils auf der 45. Etage eine kostenfreie Aussichtsplattform. Der Eingang hierfür befindet sich außerhalb in einer Unterführung im Untergeschoss. Danach wird man mit einem Fahrstuhl hoch gefahren. Da es kostenfrei ist, kann man diesen Service bedenkenlos nutzen.

Allerdings sei an dieser Stelle gewarnt: Die Fenster sind oft nicht sauber und nicht ausreichend klimatisiert. Um schöne Fotos zu machen ist diese Aussichtsplattform also nicht geeignet. Nicht wenige Japaner sehen in diesem Gebäude den japanischen Größenwahn der 80er Jahre. In dieser Zeit herrschte in Japan ein

Kabukicho und Golden Gai für das Nachtleben in Shinjuku

Kabukicho ist das wohl bekannteste moderne Vergnügungsviertel Tokios, welches angeblich komplett in der Hand der japanischen Mafia (Yakuza) sein soll. Das man hier auch mal gruselige Gestalten treffen kann, sei ausdrücklich bestätigt, aber trotzdem ist auch dieser Stadtteil recht sicher.

Auf jeden Fall ist dieser Stadtteil eine reine Vergnügungsmeile mit dem größten Kino Tokios und einer Show der besonderen Art: Der Robotershow. Sie mag an den Starlightexpress erinnern, doch ist es mehr ein Erlebniskaffee im typisch japanisch kitschigem Stil. Teuer ist der Spaß noch obendrein.

Ganz im Trend zeigte sich Kabukicho auch mit der riesigen VR Arena (VR Zone Shinjuku) welche aber leider zum 1. April 2019 geschlossen wurde. Neben einer Vielzahl von Restaurants, Automatenhallen und Pachinkohallen gibt es hier auch viele Erotikläden. Prostitution ist in Japan verboten.

Weiter östlich vom modernen Vergnügungsviertel befindet sich das Golden Gai. Das ist ein kleiner abgegrenzter Bereich mit sehr alten und typischen japanischen Izakayas (Kneipen). In manchen dieser kleinen Kneipen passen nicht mehr als vier Personen hinein. Einige sind nur Japanern vorenthalten, andere fordern ein Eintrittsgeld. Heute ist dieser Bereich eine touristische Attraktion, die aber dennoch den Flair des alten Nachkriegs-Tokios verspricht.​

Getting there

Name: Shinjuku Gyoen

Bezirk: Shinkuku (und offiziell Shibuya)

Eintritt: 500 Yen

Öffnungszeiten: 11:30-21:00

Zielstationen ÖPNV: JR (Sendagaya)

JR (Bahnhof Shinjuku)

JR (Yoyogi)

Metro (Shinjuku Gyoenmae)

Metro (Shinjuku Sanchome)

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